Wenn Frauen nicht mehr mitspielen, wird es still – und gleichzeitig ungeheuer laut. Am Sonntag, 1. März 2026 treffen im Greith Haus starke Stimmen auf starke Texte: Verena Altenberger und Mavie Hörbiger lesen Geschichten über Frauen, die gehen, aufhören, sich entziehen. Frauen, die sich aus erstarrten Ordnungen lösen, Widerstand wagen – und nach einer Liebe auf Augenhöhe suchen, ohne Abhängigkeiten.
Der Abend spannt einen Bogen von Virginie Despentes (Plädoyers für Selbstbestimmung) über Ingeborg Bachmanns legendäre Erzählung „Undine geht“ bis zu Fragmenten aus dem „Ring des Nibelungen“ – in einer Bearbeitung von Necati Öziri, in der Brünhilde ihren Weg zur Freiheit findet.
Musikalisch öffnet Clara Frühstück dazu eine ganz eigene Klangwelt: ein Konzertflügel trifft auf ein präpariertes Klavier – mit Nägeln und Gummi bearbeitet, mal treibend wie Technobeats, mal groß wie Wagner. Das Ergebnis: ein Abend, der unter die Haut geht – und lange nachhallt.
Entstanden ist die Produktion in Zusammenarbeit mit dem Wiener Burgtheater, wo sie auch immer wieder zu sehen ist.
Sonntag, 1. März 2026, 18:00 Uhr | Greith Haus >>> https://www.greith-haus.at/

