Manche Bands verklingen nach ein paar Jahren wieder, andere schreiben Musikgeschichte. Aniada a Noar gehört zur zweiten Sorte. Seit 45 Jahren mischt die steirische Formation heimische Klänge mit Tönen aus aller Welt und hat damit die heimische Musikszene nachhaltig geprägt. Am Samstag, 12. September, wird dieses Jubiläum im Greith Haus in St. Ulrich in Greith mit einer ganzen Nacht voller Musik gefeiert: der „Nacht der langen Noarn“.
Eine Nacht, vier Jahrzehnte
Ein einzelnes Konzert reicht für so ein Jubiläum nicht aus. Deshalb haben sich die Musikerinnen und Musiker von Aniada a Noar für ein ungewöhnliches Format entschieden: An einem einzigen Abend stehen gleich vier Formationen auf der Bühne, jede davon steht für ein eigenes Kapitel aus 45 Jahren Bandgeschichte. Den Anfang macht Aniada a Noar & Martin Moro, danach folgen Aniada a Noar & Lothar Lässer, Noan Freiheit – mit Maria Gstättner und Stefan Heckel – und schließlich AAN & INCOMPAGNIA. Insgesamt neun Musikerinnen und Musiker wechseln sich im Lauf des Abends ab, darunter Maria Gstättner an Gesang und Fagott, Emma Montanari an Gesang und Cello sowie Flavio Bortuzzo an Gesang und Gitarre.
Zwischen Volksmusik und großer weiter Welt
Was Aniada a Noar seit fast einem halben Jahrhundert auszeichnet, lässt sich schwer in eine einzige Schublade stecken. Die Band steht für musikalische Eigenständigkeit und poetische Tiefe und hat sich früh eine Klangsprache erarbeitet, die neue Volksmusik mit Weltmusik und Tanzmusik aus fernen Ländern verbindet. Diese Offenheit für fremde Klänge, ohne die eigenen Wurzeln zu vergessen, ist bis heute ihr Markenzeichen geblieben. Genau deshalb passt kaum ein Format besser zu diesem Jubiläum als eines, das gleich mehrere musikalische Weggefährten gemeinsam auf die Bühne holt – jede Begegnung ein eigener Klangraum, jede Formation eine andere Facette derselben Band.
„Eine Nacht der langen Noarn“ – vier Formationen, viereinhalb Jahrzehnte Repertoire, eine gemeinsame Bühne.
Wer an diesem Abend mitspielt
Jede der vier Formationen eröffnet an diesem Abend einen eigenen Klangraum. Mit Martin Moro und mit Lothar Lässer treten zwei langjährige musikalische Weggefährten der Band auf, die das Repertoire von Aniada a Noar über die Jahre mitgeprägt haben. Noan Freiheit bringt mit Maria Gstättner und Stefan Heckel frischen Wind auf die Bühne, während AAN & INCOMPAGNIA den Abend ausklingen lässt. So wird aus vier eigenständigen Programmen ein großes gemeinsames Fest – organisiert von Isabella Holzmann und dem Team des Greith Hauses, das mit dieser Nacht der Band eine Bühne für ihre gesamte Geschichte bietet.
Ein Abend zum Feiern
Wer an diesem Abend ins Greith Haus kommt, bekommt also kein einzelnes Konzert, sondern eine ganze musikalische Reise durch 45 Jahre Bandgeschichte – erzählt von den Menschen, die sie selbst geschrieben haben. Genau darin liegt der Reiz dieses Formats: Statt eines Best-of-Programms treffen an einem Abend jene Konstellationen aufeinander, die Aniada a Noar über die Jahrzehnte tatsächlich geprägt haben. Für Fans der Band ist das ein Wiedersehen mit vertrauten Klängen, für alle anderen eine gute Gelegenheit, eine der eigenständigsten Formationen der heimischen Musikszene an einem einzigen Abend in ihrer ganzen Bandbreite kennenzulernen.
Tickets und mehr
Das Konzert beginnt am Samstag, 12. September, um 19:30 Uhr im Greith Haus, Kopreinigg 90, 8544 St. Ulrich in Greith. Reservierungen nimmt das Greith Haus per E-Mail unter reservierungen@greith-haus.at oder telefonisch unter +43 3465 20200 entgegen. Für die An- und Abfahrt gilt an diesem Abend eine Einbahnregelung der Gemeinde – wer rechtzeitig kommt, findet trotzdem entspannt einen Parkplatz.

