Verflogen – unser aktuelles Motto scheint in Verbindung mit dem Herbst ein wenig wehmütig zu klingen.

Doch für uns ist das „Verfliegen” immer wieder erstrebenswert: Wenn wir auf Reisen gehen, verfliegen unsere grauen Gedanken, wenn wir urlauben, verwehen die Sorgen mit der Meeresbrise, wenn uns der Alltag stinkt, verduften wir. Bleiben und Aussitzen? Ist sowieso schon längst nicht mehr en vogue. Das Festhalten alter Zustände – „Das haben wir immer so gemacht” – ist nicht nur im Business äußerst zweifelhaft (hier darf ich Ihnen mein neuestes Buch), sondern auch als Lebenskonzept viel zu starr geworden. Wir passen uns laufend an neue Gegebenheiten und Umstände an, das Leben ist Veränderung. Und das ist gut so – könnten wir sonst etwas verbessern? Eben.
Als Unterstützung für Ihre hoffentlich neugierigen Blicke über den Tellerrand ist auch diese Ausgabe unseres VIA Airportmagazins zu verstehen: Nach der Lektüre unserer Reisereportagen aus Porto, der Sächsischen Schweiz und Grenada ist jeglicher Herbstblues ganz sicher verflogen. Lassen Sie sich außerdem zur Kulinarik-Wanderung verführen und folgen Sie unseren Kulturtipps – Sie werden es garantiert feiern. Vielleicht sogar mit einer süßen Kakao-Zeremonie …

Herzlichst
Ihr Harald Kopeter,
Herausgeber VIA

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Heuer noch einmal ans Meer, Salzluft inhalieren und südliches Flair aufsaugen? Der Flughafen Graz winkt gleichzeitig dem Spätsommer und dem Herbst.

Die imposante Natur Gran Canarias betört alle Sinne und ist gerade im Herbst eine echte Wohltat. Foto: Marcin Jozwiak/Pexels

Die Frische des Herbsts ist noch nicht zu ­spüren und dennoch genießt man jetzt in Destinationen wie Brač, Calvi oder ­Rhodos – vom Flughafen Graz aus bis Anfang ­Oktober erreichbar – weniger überfüllte Strände und mit großer Wahrscheinlichkeit ein sicheres Platzerl in der favorisierten Urlaubs­taverne. Der Austausch mit Einheimischen ist an spätsommerlichen Urlaubszielen plötzlich viel entspannter und die Mittags­hitze in Larnaca oder Paphos (Sonderflug mit Gruber Reisen) auf Zypern (erreichbar bis Ende ­Oktober) weitaus verträglicher.

Die romantischen Sonnenuntergänge sind noch genauso bezaubernd wie in der Hochsaison und ein Bad im glitzernden Ozean ist allemal noch möglich. Gerade Ägypten – das Land der Pharaonen und der perfekten Tauchspots – eignet sich ganzjährig als Urlaubsdestination und wird deshalb auch durchgehend mehrmals wöchentlich von Graz aus angeflogen.

Teneriffa ist die größte Insel der Kanaren und begeistert mit spanischem Flair und beein­druckendem Küstenleben. Foto: Jacint Bofill/Pexels

Bis Ende Oktober geht es von der steirischen Landeshauptstadt aus nach Heraklion bevor Ende Oktober 2023 bis Ende März 2024 (Abflug immer sonntags in den frühen Morgenstunden) Gran Canaria und ab Anfang November Teneriffa (freitags – bis auf Ausnahmen) locken. Im Südwesten an der Costa Adeje betören zu dieser Zeit nach wie vor die schönsten Strände und vergleichsweise höheren Temperaturen der Kanaren. Kommod ist der Herbst in der Ferne auf jeden Fall. Er eignet sich mitunter perfekt für Städtetrips aller Art.

Gruber Reisen bietet dahin gehend gleich zwei abwechslungsreiche Destinationen an: Valencia und Barcelona. Während sich im Sommer hier viele Menschen durch die kleinen Gässchen und rund um die beliebtesten Sehenswürdigkeiten quetschen, birgt der Herbst mehr Ruhe, weniger lange Schlangen und die entsprechende Leichtigkeit in urbanen Räumen. Das Rot-Gelb des Laubes gibt jeder Stadt Extra-Farbtupfer und der ausklingende Spätsommer riecht nach vielen neuen Eindrücken und besonderen Reiseerinnerungen. Das und noch mehr lässt sich z. B. auch in ­Amsterdam (täglich angeflogen), Hamburg, ­Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München von Graz aus erfahren.

Sonderflüge 2023

Gruber Reisen bietet im Herbst:

Barcelona:     29. 10.– 1. 11.
Valencia:     26. 10.–29. 10.
Paphos:     21. 10.–28. 10. bzw. 28. 10.–4. 11.

Weitere Infos: flughafen-graz.at

Von Tina Veit-Fuchs

Beitragsbild: Valentine Kulikov/Pexels
In nur 75 Minuten nach Berlin – ab 29. März 2023 bietet Eurowings den Direktflug vom Flughafen Graz Feldkirchen in die deutsche Bundeshauptstadt an.

Ob Brandenburger Tor, der Reichstag, oder der Berliner Fernsehturm, Berlin hat alles, was das Touristenherz begehren könnte. Auch für Partytiger ist die Metropole ein Must-See und für Privatreisende ein attraktives Städteziel. Die neue Direktfluganbindung bietet Vorteile für die steirische Industrie und Wirtschaft, für die Berlin eine wichtige Destination ist. Auch umgekehrt verspricht die Direktverbindung einen Anstieg an Tourist:innen und Geschäftsleuten, die aus Berlin/Brandenburg in die Steiermark gelockt werden.

Foto: frankpeters von canva

Wann wird geflogen?

Jeweils Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag sowie ab Anfang Mai auch Donnerstag besteht die Möglichkeit in 1 Stunde und 15 Minuten von Graz nach Berlin zu fliegen. Flugtickets sind im BASIC-Tarif ab 39.99 € oneway verfügbar.

www.flughafen-graz.at
www.eurowings.com

„Federleicht und doch felsenfest, vogelfrei und doch hautnah, beflügelt und doch verwurzelt.“ Jochen Mariss

Perfekt gestrandet.

Wer im Urlaub die Kombination aus Robinson-Crusoe-Charme und unbekümmertem Luxus liebt, ist in der Bucht von Anse aux Poules Bleues an der richtigen Adresse. Im Mango House Seychelles taucht man unmittelbar ins kreolische Lebens­gefühl ein – der Ausblick vom Infinity-Pool aufs türkisblaue Meer, frisch gemixte Cocktails nach Hausrezept und noch frischer gesäbeltes Sushi sprechen für sich. Beste Reisezeit: Immer! Durch die Äquator­nähe gibt’s ganzjährig stabile 30 Grad. hilton.com

 

Lavanttal Stories Travel Via

Foto: Nina Popp

Spring Ins Glück.

Fünf Jahre Arbeit und rund 250 Interviews bilden die Basis für Nina Popps „Lavanttal Storys”. Absolutes Must-read für Reiselustige und Feinspitze, die die besten Ecken des Kärntner Tales erkunden möchten. Die Grazer Autorin ist sich aber sicher: Auf den 512 Seiten können selbst eingefleischte Lavanttaler noch etwas lernen. ninapopp.com

 

Lofoten Norwegen Travel Via

Foto: Alexei Scutari/unsplash

On Top.

Jährlich bestimmen Travel-Trendsetter neue Trend-Destinationen, um die man als Reiseliebhaber nicht herumkommt. 2023 ganz heiß gehandelt: die Inselgruppe der Lofoten in Norwegen. Am meisten holt man hier bei einem Trip im Sommer raus – dank 24 Stunden Tageslicht lässt sich die wilde, ungezähmte Natur rund um die Uhr erkunden. visitnorway.de

 

Anam Mui Ne Travel Via

Foto: Martin Körner/The Anam Mui Ne

Xin Chào.

Ein Trip ins einstige Saigon ist spektakulär – jedoch kann der vietnamesische Hauptstadt-Trubel auch ganz schön fordern. Tipp: ein paar Tage im Küstenort M˜ui Né anhängen. Nichts als Strand, chillen, aus Kokosnüssen schlürfen – und nobel wohnen, etwa im Luxustempel The Anam, der nicht nur architektonisch beeindruckt. theanam.com

 

 

Refugium Lunz Travel Via

Foto: Sophie Kirchner/Refugium Lunz

Kommen und Bleiben.

Definitiv mehr als „just another Designhotel” verspricht das Refugium Lunz zu werden, das im April seine Pforten öffnet. Wo? In Lunz am See im Mostviertel, wo die Uhren noch langsamer ticken als in der City. Sommerfrische mit Nostalgietouch – check! refugium-lunz.at

 

I want to fly away

Man sagt ja, wer die Abenteuerlichkeit des Reisens ins Blut bekommt, wird diese nie wieder los … Können wir bestätigen! Allein vom Reisen zu träumen, beflügelt schon enorm. Ideen zum Träumen? Gibt es hier!

 

Beitragsbild: Mango House Seychelles
Der Flughafen Graz ist für Schnee und Eis bestens gerüstet. Was hinter dem effizienten Flughafen-Management steckt und wer nicht bibbern muss.

Eine Flotte gegen Väterchen Frost: Mensch und Maschine arbeiten am Flughafen Graz bei Frost, Eis und Schnee gegen die Kälte. (Foto: Flughafen Graz)

Im Winter ins Warme flüchten, ach, wie schön! Für das Personal des Flughafen Graz birgt die dritte und vierte Jahreszeit allerdings oft eisige Zeiten. „Mithilfe von fünf Kehrblaszügen, zwei Schneefräsen und einem Streufahrzeug im Winterdienst halten die Kollegen die Start- und Landebahn, die Rollbahnen sowie das Vorfeld schnee- und eisfrei“, erklärt Hubert Jandl, Leiter des Airside Management am Flughafen Graz. Die drei Kilometer lange und 45 Meter breite Piste wird von Norden nach Süden gereinigt. Zwölf Minuten dauert der Vorgang im Regelfall. Wie oft dieser wiederholt werden muss, hängt von Frau Holle und Väterchen Frost ab. „Es kann vorkommen, dass sich die Wetterbedingungen und -verhältnisse zwischen Norden und Süden unterscheiden. Das ist eine zusätzliche Herausforderung“, so Jandl.

Freiwillig für das Passagierwohl

Damit durch die Bodenräumung und Flugzeugenteisung keine Verspätungen im Luftfahrtverkehr entstehen, muss der Winterdienst wie ein Uhrwerk funktionieren. „Das Personal im Winterdienst arbeitet zusätzlich zur Passagierabfertigung freiwillig“, hebt Alexander Greiner, seines Zeichens Airside Operations Manager und Airside Maintenance Manager, hervor. Wann immer Autofahrerinnen und Autofahrer mit dem Eiskratzer ausrücken müssen, sind Greiner und Jandl am Zug, Personal in Bewegung zu setzen und Verantwortliche für den Winterdienst rechtzeitig zu informieren. Eine Eiswarnanlage misst Boden-, Luft- und Gefriertemperatur und unterstützt beim gezielten Einsatz von Streumittel. „Bis minus fünf Grad Celsius wird mit festen Streumitteln gearbeitet, darunter müssen flüssige Mittel eingesetzt werden“, protokolliert Greiner. Der zum Einsatz kommende Frostschutz ist biologisch abbaubar. „Im Vordergrund der 380.000 Quadratmeter großen, befestigten Bewegungsfläche steht allerdings immer die Räumung, nicht die Streuung“, ergänzt Jandl. Die eingesetzten Gerätschaften stammen übrigens aus Kitzbühel und Norwegen. Dort kennt man sich bekanntlich mit Schnee und Eis aus. Ein gutes Omen für den Flughafen Graz.

Tina Veit-Fuchs

Beitragsbild: Flughafen Graz
„Welkom terug in Amsterdam“ – Willkomen zurück in Amsterdam! Jetzt kann man die niederländische Hauptstadt wieder im Direktflug ab Graz erreichen – hurra!

Seit letzter Woche bietet KLM wieder sechs Mal die Woche ab Graz einen Direktflug in die Hauptstadt der Niederlande an. Und damit zu einem der wichtigsten Umsteigeflughäfen Europas.

Amsterdam sollte auf jeder Reise-Bucket-List zu finden sein. Egal ob Jung oder Alt, die Stadt bietet für jede Generation etwas. Eine  Destination vom Feinsten!

Amsterdam kennenlernen

Amsterdam ist eine lebenslustige Stadt mit sehr kulturell offenen Einwohnern. Es gibt zahlreiche Unterkünfte, Bars und Festivals, die zum Kennenlernen und Feiern einladen. Auch wenn viele die Stadt nicht zuletzt aufgrund der Cannabiskultur und des berühmt-berüchtigten Rotlichtviertels besuchen, bietet sie eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten für alle Besucher an.

In Amsterdam gibt es mehr als 40 Museen. Damit ist sie eine der museumsdichtesten Städte weltweit. Die Themen sind breit gefächert und reichen von Kulinarik bis hin zu Nachkriegs-Funden.

Mit dem Rad kann man die Stadt am besten kennenlernen, insbesondere die Gegend um den Bahnhof Amsterdam Centraal und den Hauptplatz Dam sind sehr zu empfehlen.

Flugverbindungen

Durch die Verbindung Graz-Amsterdam wird Passagieren ab Graz eine breite Palette an Weiterflugmöglichkeiten geboten. Alleine in Europa sind das zum Beispiel Städte wie London, Edinburg, Manchester, Birmingham, Glasgow, Lissabon, Madrid, Barcelona, Stockholm, Helsinki, Oslo oder Göteborg. Auch im Bereich der Fernflüge gibt es viele Optionen, unter anderem nach Atlanta, von wo aus man in die ganze USA, Kanada sowie Süd- und Mittelamerika reisen kann.

Zu welchen Zeiten geht’s los?

Bis Ende Juni werden die Flüge noch zu verschiedenen Zeiten angeboten. Ein kurzer Blick auf den Flugplan reicht. Ab Ende Juni heben die Flugzeuge wieder regelmäßig in Graz ab. Um 14 Uhr startet das erste Flugzeug und Ankunft ist 13.30 Uhr.

Informationen

Flughafen Graz

Sommerflugplan Graz

 

Beitragsbild: Mabel Amber, who will one day auf Pixabay