Verspielt, ironisch, humorvoll und dabei diszipliniert und voll engagiert – wie geht das zusammen? Monsieur Schabernack macht’s möglich. Von Claudia Taucher

In der Mitte des Raumes glänzt das wahrscheinlich noch heiße, vielleicht sogar glosende Streichholz fast mannshoch schwebend vor weißem Hintergrund. Der typische Schwefelgeruch hängt in der Luft … Und dann dieses rosa Mascherl, das die perfekt inszenierte Illusion bricht! Achja, daneben der Künstler, der das Bild hält und sich wie eine weitere Ebene der Realität in unser Bewusstsein schiebt.

Kunst erschafft erlebbare Welten, die unsere Sinne täuschen, und sie kann mit einem Pinselstrich verwirren und in eine Szene grätschen, als wollte sie sich über uns lustig machen oder uns zum Lachen bringen.

Christoph Zeugswetter alias Monsieur Schabernack macht seinem gewählten Namen alle Ehre und präsentiert sein Atelier mit Ölgemälden, die allesamt für Lächeln, Staunen, Vergnügen und auf alle Fälle für Neugier und Lust auf mehr sorgen. Sie springen dem Betrachter mit einer starken 3-D-Komponente förmlich entgegen. Und verblüffen und überraschen durch einen malerischen Realismus, der unter anderem mit Schrift gebrochen wird und durch Motive, deren Zusammenstellung beliebig oder schlicht und ergreifend absurd erscheint.

Gemälde eines abgebrannten Streichholzes von Monsieur Schabernack
Das ikonische Streichholz-Motiv von Monsieur Schabernack – Öl auf Leinwand.

Von Eishockey zu Street-Art

Bewegung war immer das spezielle Element, in dem sich der gebürtige Wiener Christoph Zeugswetter besonders wohlfühlte. Ab seinem fünften Lebensjahr (bis zu seinem 26.) fegte er als Eishockeyspieler durch die Hallen und das Studium der Sportwissenschaft begleitete ihn auch für ein ganzes Jahrzehnt. Aber: Da war in frühen Jahren auch seine bewusste Begegnung mit Street-Art und Graffiti, worüber man in Wien schon dort und da „stolpern“ kann. Christoph Zeugswetter hatte für diese Kunstform nicht nur offene Augen, sondern brachte auch ein weit geöffnetes Herz mit. „Ich war fasziniert von der Technik“, erzählt der Künstler, der sich in der Folge auch das Airbrushing aneignete. Die Leidenschaft für Graffiti hat bleibende Spuren in der Biografie des Künstlers hinterlassen, seine Wandgestaltung am Wiener Donaukanal ist aber mittlerweile leider bereits eine Erinnerung, die unter neuen Farbschichten begraben ist. Seine Begeisterung für Street-Art führte schließlich zu seiner Ausbildung in Linz: An der HTL für Kommunikationsdesign schloss Zeugswetter mit Diplom ab und war in der Folge auch einige Jahre als Grafiker in der Werbebranche tätig.

Monsieur Schabernack in Graz

Seinen Traum als freischaffender Künstler zu leben, wagte er schließlich erst in Verbindung mit seiner Übersiedlung nach Graz („Es ist so schön da!“) im Oktober 2023. Als Monsieur Schabernack folgte er seinem vorangegangenen Bruder nach und beschäftigte sich intensiv mit der Ölmalerei, seiner favorisierten Technik. Hier kamen ihm die sportlichen Tugenden, die er schon als Kind im Eishockey ausbildete, absolut entgegen: Disziplin, Ausdauer und volles Engagement treiben auch heute noch seine künstlerische Entwicklung voran. „Try and error“ waren zu Beginn, so der Künstler, die Begleiter beim Erlernen der Maltechnik mit Ölfarben: „Wenn man Sitzfleisch hat, kann man sich vieles selbst beibringen“, ist er überzeugt.

Gemälde einer Hand mit pinkem Handschuh, die einen Telefonhörer hält
FÜR DICH, Öl/Leinwand, 80 x 110 cm, 2025 – trotz sichtbarer Pinselstriche entsteht die Illusion von Fotorealismus.

Handwerk, Kunstwerk, Dada

„Das Handwerk muss man draufhaben“, ist Monsieur Schabernack überzeugt, „braucht aber Zeit.“ Wohin seine künstlerische Reise geht, entwickelte sich aus seiner Liebe zum Dadaismus, zum Unsinnigen, zum Absurden in der Kunst. „Es hat mich total fasziniert – schon in der Schule.“ Absurd auch, weil der Mensch das Fehlerhafte ins Leben und ins Tun mitbringt. Das verlangt geradezu nach Leichtigkeit, nach Humor, nach Spaß. Ernst wird Monsieur Schabernack, wenn es um KI in der Kunst geht – hier bezieht er klar Stellung: „Arbeit mit KI ergibt für mich null Sinn, wieso sollte ich das? Wir haben ein Leben, in dem wir Spaß haben und Eigenständiges kreieren können!“

Dass dem Künstler Inhalt „nicht so arg wichtig“ ist, sieht man, tut der Begeisterung aber keinen Abbruch. „Motive können mich sehr faszinieren.“ „Ikonische Bilder“ aus einer vergangenen Zeit wie etwa ein Wählscheiben-Telefon. Der bekennende Retro-Fan nimmt gerne kleine (Alltags-)Dinge ins Visier – „Nix Schockierendes“ – und mag es, sie „aufzublasen“. Wir erinnern uns an das faszinierende Streichholz, „frisch“ abgebrannt auf Leinwand gebannt.

Gemälde eines Barockengels (Putto) mit schwarzem Farbspray-Anstrich
PUTTO, Öl und Dripstick auf Leinwand, 80 x 100 cm, 2024 – auch der feiste Barockengel bekommt einen frechen „Anstrich“.
Gemälde einer comichaften Figur mit langer Nase im Pop-Art-Stil
RUSTY GOOFY, Öl und Dripstick auf Leinwand, 90 x 140 cm, 2024 – Pop-Art lässt grüßen, Dadaismus treibt den Künstler an.
Portrait im Pop-Art-Stil mit dem Schriftzug The Truth is there is no truth
THE TRUTH, Öl und Dripstick auf Leinwand, 60 x 170 cm, 2024 – klassische Ölmalerei wird mit Street-Art kombiniert.

Künstler und Begleiter

Mit seiner Leidenschaft für die Kunst zündet Christoph Zeugswetter alias Monsieur Schabernack auch gerne andere Menschen an. In Zeichen- und Malkursen der (Kunst-)Volkshochschule gibt der Wahlgrazer seine Kenntnisse über figurative Kunst und Ölmalerei gerne weiter und begleitet künstlerische Prozesse.

Sein neues Atelier in der Grazer Feuerbachgasse ist außerdem nicht nur ein Kunstshop und sein Arbeitsplatz, es ist auch ein Treffpunkt für Kunstbegeisterte, beispielsweise bei ArtBrunches, und es steht zu fixen Terminen offen für alle, die sich im authentischen Rahmen kreativ ausprobieren wollen: einfach, weil wir alle Spaß daran haben, wenn wir Eigenständiges kreieren!

Monsieur Schabernack

Grafikdesigner und Künstler – Christoph Zeugswetter, geb. 1984 in Wien. HTL für Kommunikationsdesign, Linz. Grafiker in Salzburg. Lebt seit 2023 in Graz.
Gruppen- und Einzelausstellungen: München, Stuttgart, Wien, Graz, Attersee.
Lehrtätigkeit: Kunstvolkshochschule Wien, Volkshochschule Steiermark und im eigenen Atelier.
Galerie/Atelier: Feuerbachgasse 10, 8020 Graz – Besuch nach Voranmeldung.
Instagram: @monsieur_schabernack | E-Mail: hello@monsieur-schabernack.com | monsieur-schabernack.com

Meet the artist: Monsieur Schabernack lädt am 6. Juni 2026 ab 10 Uhr zum ArtBrunch ins neue Atelier, Feuerbachgasse 10/2 in Graz.

Das Rezept für eine gelungene Auszeit: Gut essen, gut trinken, gute Gesellschaft – und ein idyllisches Plätzchen im Grünen, um müßig Wurzeln zu schlagen. Eine Auswahl der schönsten Picknick-Ideen für die Steiermark gibt es hier.

Nach längeren Sonnenpausen sehnen sich viele wieder nach Sonne, mehr Zeit im Grünen – nach der herrlichen Leichtigkeit und Freiheit, die die warme Jahreszeit mit sich bringt. Zum Beispiel, indem man morgens einfach entscheidet, dass das Mittagessen heute unter freiem Himmel stattfindet. Stellt sich nur noch die Frage, wo – die Möglichkeiten sind in der Steiermark nämlich schier unbegrenzt. Weshalb die VIA-Redaktion die besten Picknick-Spots gesammelt hat – sowohl für jene, die ihren Picknick-Korb gerne liebevoll selbst zusammenstellen, als auch für Kurzentschlossene in der To-go-Variante.

Die milden Temperaturen der Südsteiermark laden schon früh im Jahr zum Picknicken ein. Und wo lässt es sich idyllischer und romantischer genießen als in der Sonne zwischen den Weinreben, mit Käferbohne, Kernölaufstrich und steirischem Weißwein? Viele Winzer bieten hier entweder ein Picknick direkt im Weingarten an oder die Möglichkeit, sich einen Picknick-Korb mit hausgemachten Köstlichkeiten befüllen zu lassen und sich dann selbst das perfekte Genuss-Plätzchen zu erwandern.

Benediktinerstift Admont

Das Gesäuse ist allein der Natur wegen einen Besuch wert – hier schlagen vor allem die Herzen von Wander- und Bergfans höher. Aber auch kulturell hat die Region einiges zu bieten, allen voran das Benediktinerstift Admont, das neben der größten Klosterbibliothek der Welt ein naturhistorisches Museum sowie eines für zeitgenössische Kunst beherbergt. Nicht zu vergessen die spektakulären Außenanlagen mit dem nach mittelalterlichem Prinzip angelegten Kräutergarten. Ein perfektes Ausflugsziel, um Action und Kultur miteinander zu verbinden und sich – entweder danach oder davor – bei einem gemütlichen Picknick zu stärken.

Wenn die Temperaturen im Hochsommer in tropische Höhen klettern, sorgen kühle, schattige Plätzchen im Grünen für die nötige Abkühlung. Mit Flüssen, Bächen, Schluchten, Klammen und Gebirgsseen bietet die Steiermark quer durchs ganze Land bezaubernde Wanderungen am Wasser, gespickt mit pittoresken Plätzen zum Verweilen und Seele-baumeln-Lassen – so schön, dass man am besten mehr als einmal die Decke ausbreitet und die Kraft des Elementes Wasser auf sich wirken lässt. Zum Beispiel an der Mürz (Foto), am Leopoldsteiner See oder entlang der Palfauer Wasserlochklamm.

Mürz in der Obersteiermark
Plätt`n-Fahrt am Grundlsee

Was gibt es Schöneres als Genießen am Wasser? Genießen auf dem Wasser! Im Ausseerland wird auf dem Wasser gepicknickt – genauer gesagt auf der „Plätt’n“. Diese trogförmigen, kiellosen Holzboote sind typisch für Grundlsee und Altausseer See und werden auf Wunsch zum Frühstücks- bzw. Aperitifplätzchen umfunktioniert. Während ein Plättenfahrer das Boot über den glasklaren See lenkt, schnabuliert man mit Blick auf die umliegenden Bergmassive. Prädikat: majestätisch!

Natur trifft Kultur – oder besser gesagt Skulptur: Mehr als 80 spektakuläre Kreationen namhafter Künstler schmücken das sieben Hektar große Areal des Österreichischen Skulpturenparks in Premstätten. Ein Picknick-Spot, der Genuss für Auge, Geist und Gaumen vereint! Tipp: Das Frühlingsfest am 25. Mai mit Workshops und kostenlosen Führungen. Und: Im Juni gibt es im Ostteil des Parks ein faszinierendes Naturschauspiel zu bewundern, wenn die Lotusblüten am Teich für einige Wochen ihre ganze Pracht entfalten.

Skulpturenpark Premstätten
Narzissen auf den Wiesen des Ausseerlandes

Zwischen Mitte Mai und Mitte Juni verwandeln sich die Wiesen des Ausseerlandes in ein weißes Blütenmeer. Das starke Vorkommen der Stern-Narzisse wird einerseits durch die nährstoffarmen Böden, andererseits durch das Klima der Region begünstigt. Die typischen Narzissenwiesen sind sowohl über lange als auch über kurze Wanderwege erreichbar. Zu den schönsten Wanderungen zählt der Weg zur Gnanitz – ein Picknick inmitten der weißen Blütenpracht mit Blick auf den Grimming garantiert Märchen-Feeling pur.

Wenn man weiß, dass köstlicher Proviant mit von der Partie ist, tritt es sich doch gleich viel leichter in die Pedale. Erst recht, wenn es sich dabei um lukullische Hochgenüsse made in Styria handelt! Die Oststeiermark zählt zu Recht zu den beliebtesten Treffpunkten für Radler – immerhin bietet sie nicht nur unzählige Routen von sportlich bis gemütlich (darunter sechs „Käferbohnenradtouren“), sondern auch zig Möglichkeiten, sich dafür gleich einen prall gefüllten Picknick-Korb arrangieren zu lassen.

Radeln und genießen
Schlossberg Graz

Graz is(st) grün: Raus aus der City und rauf auf den Berg! Der Grazer Schloßberg ist nach wie vor einer der populärsten Picknick-Treffs der Murmetropole. Einen original steirischen Proviantkorb bestellt man am besten im Genussladen Gut Schlossberg vor – hier gibt es ausschließlich Top-Produkte regionaler Produzenten. Tipp für Nobel-Picknicker: Das Strandkorb-Package vom Starcke Haus (buchbar von Juni bis September) – inklusive steirischer Delikatessen, kühler Drinks und spektakulärer Aussicht auf Graz.

Text: Anja Fuchs / Fotos: Steiermark Tourismus

Ein Sommerabend, der unter die Haut geht!

Am 16. August verwandelt sich der Grazer Karmeliterplatz in eine musikalische Zeitmaschine – mit NENA als Kapitänin. Mit Songs, die ganze Generationen geprägt haben, bringt die deutsche Pop-Ikone ihre unverwechselbare Mischung aus Nostalgie, Lebensfreude und Energie in die steirische Landeshauptstadt.

Rund 5.000 Fans dürfen sich auf ein Open-Air-Konzert der Extraklasse freuen. Ob „99 Luftballons“, „Leuchtturm“ oder „Wunder gescheh’n“ – NENAs Hits sind längst mehr als nur Musik, sie sind Emotion pur. Und das spürt man: Fünf ihrer acht Österreich-Termine sind bereits ausverkauft.

Wer also einen Abend voller Ohrwürmer, Mitsing-Momente und magischer Bühnenpräsenz erleben möchte, sollte sich beeilen – dieses Konzert wird unvergesslich. Graz, mach dich bereit für Gänsehaut und ganz viel Gefühl.

Foto: Sarah Rechbauer

Blackout und kontrollierte Stromabschaltung – Begriffe, die in den vergangenen Monaten in aller Munde waren und uns aus unserer Komfortzone holen.

Was passiert wirklich, wenn plötzlich der Strom wegbleibt? Vor allem in einem Unternehmen wie dem Flughafen Graz, dessen dauerhafte Versorgung mit Strom nicht nur, aber vor allem aus Sicherheitsgründen höchste Priorität hat?

Das wollten wir mal genau wissen. Natürlich ist der Flughafen Graz durch den Strom­bezug über verschiedene Trafostationen, Notstromaggregate, Batteriesysteme etc. abgesichert und diese Systeme werden auch regelmäßig überprüft. Aber was passiert, wenn man den Flughafen wirklich einmal nicht nur von der eigenen Leitung, sondern gänzlich vom Netz nimmt und das noch dazu für einen längeren Zeitraum? Werden alle technischen Anlagen damit umgehen können? Wird es zu Ausfällen kommen, die man bisher nicht auf dem Radar hatte?

Ein Härtetest.

Der Flughafen Graz bei Notstrombeleuchtung: etwas weniger hell als gewohnt. Foto: Flughafen Graz

Um das ganze Szenario durchzuspielen, ­haben sich rund 15 Mitarbeiter:innen aus verschiedenen Bereichen des Flughafen Graz – von der E-Werkstatt über die IT bis hin zur Austro Control sowie schließlich auch der Energie Steiermark – in einer Frühlingsnacht zusammengefunden, um die Probe aufs Exempel zu machen. Eine leichte Nervosität war spürbar, denn spätestens um 6:00 Uhr früh, wenn das erste Flugzeug abhebt, muss alles wieder wie am Schnürchen laufen. Um Punkt 0:30 unterbrach ein ­Mitarbeiter der Energie Steiermark den Strom und einen Herzschlag später war die erste Erleichterung zu spüren.

Die Notstromversorgung ist sofort angesprungen. Nun begann die Kleinarbeit: Alle Anwesenden schwärmten aus, um die verschiedensten technischen Einrichtungen des Flughafens anhand von akribisch vorbereiteten Check-Listen vom Keller bis zum Tower zu überprüfen – von der Befeuerung, die den Flugzeugen den Weg weist, über Check-in- und Liftanlagen, Türe und Tore, verschiedene Beleuchtungen, Alarm- und Sicherheitseinrichtungen bis hin zum einfachsten Monitor und Drucker. Nachdem dieser Check beendet war, galt es, auf die normale Stromversorgung zurückzuschalten – und den Check nochmals durchzuführen. Denn auch bei der Rückschaltung sind Probleme nicht auszuschließen.
Zur Freude aller hat der Test sehr gut funktioniert: Die Learnings und „Findings“ waren eher unbedeutend und nicht ­sicherheitsrelevant, werden aber trotzdem systematisch aufgearbeitet, um auf Stromausfälle jeglicher Art bestens vorbereitet zu sein.

 

Beitragsbild: Flughafen Graz

 

1.550 Meter roter Teppich werden am Samstag, 24. August ausgerollt, wenn 750 Genussmenschen an der Langen Tafel in der Grazer Innenstadt Platz nehmen …

Das Erfolgsformat Lange Tafel der Genusshauptstadt Graz ist gekommen, um zu bleiben: Bereits zum zwölften Mal lädt Graz Tourismus zum herausragenden kulinarischen Event des Jahres und man hört, dass einige Stammkunden aus dem asiatischen Raum heuer sehr kurzfristig ihre Tickets zurückgegeben haben – daher kann der eine oder die andere in puncto Ticket durchaus noch Glück haben und wieder verfügbare Karten möglicherweise ergattern.

Last-Minute-Tickets

Auf der Website www.genusshauptstadt.at  können Spontane vielleicht noch einen der 750 Plätze am oder um den Hauptplatz an der weißen Langen Tafel ergattern. Auch in der Tourismusinformation Region Graz in der Grazer Herrengasse 16 sowie in jeder Ö-Ticket-Verkaufsstelle gibt es möglicherweise noch die Chance.

Die Lange Tafel in Zahlen

  • 150 Personen für Küche, Service, Logistik
  • 1.550 m roter Teppich
  • 5 Sattelschlepper mit Equipment (Stühle, Tische, Gläser, Porzellan, Wäsche)
  • 9.500 Stück Gläser
  • ca. 10.000 Besteckteile
  • 8.000 Teller
  • 1.200 Flaschen Wein
  • 1.500 Flaschen Mineralwasser
  • 600 Flaschen Bier
  • 15 kg Butter
  • 1.520 Stück Brot
  • 400 Kerzen
  • ca. 7.500 Blumen

Diesmal soll das Wetter laut Vorhersage mitspielen – im Falle von Schlechtwetter und damit verbundener Absage im öffentlichen Raum werden die Karten zu Gutscheinen, die bei den rund 30 GenussHauptstadt-Partnerbetrieben eingelöst werden können.

Die Lange Tafel ist als als „Green Event“ zertifiziert und zeigt die hohe Qualität der steirischen Produkte – und was die Köche aus den Partnerbetrieben der GenussHauptstadt daraus machen.

 

Beitragsbild: Graz Tourismus - Werner Krug

 

Die Planai-Hochwurzen-Bahnen und der Graz Airport führen ihre Marketingkooperation weiter, um ihren Bekanntheitsgrad bei nationalen wie auch internationalen Gästen zu steigern.

Bereits seit fünf Jahren steht unter anderem eine Gondel im Terminal des Flughafens, während das Skygate in Schladming das Logo des Graz Airport trägt. Beide Werbeaktionen sind Teil einer Kooperation zwischen den Planai-Hochwurzen-Bahnen und dem Graz Airport, die nun um weitere fünf Jahre verlängert wird. Das Ziel dieser Zusammenarbeit ist u. a. eine beidseitige Gästesteigerung,

„Die Verlängerung unserer Partnerschaft mit dem Flughafen Graz ist eine echte Win-Win-Situation: Während wir die Planai und Region Schladming-Dachstein als führende Top-Destination für Gäste aus dem In- und Ausland weiter etablieren, profitiert der Graz Airport durch gezielte Werbemaßnahmen in der Region. Eine Erfolgsgeschichte, die wir in den kommenden fünf Jahren gemeinsam weiterschreiben“, so Dir. Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH.

Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz: „Diese Partnerschaft und die dazugehörenden Aktivitäten sind ein perfektes Werkzeug, um gegenseitig zur Erhöhung der Markenbekanntheit beizutragen.“ „Die Planai-Hochwurzen-Bahnen sind durch diese Kooperation unser „offizieller Partner“, was bedeutet, dass wir uns gegenseitig unter anderem auch auf den verschiedensten (Kommunikations-) Ebenen unterstützen“, berichtet Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafen Graz.

Beitragsbild: © Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH (v .li. n. re.): Wolfgang Grimus (GF Graz Airport), Georg Bliem (GF Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH) und Jürgen Löschnig (GF Graz Airport) auf der Besucherterrasse des Graz Airport.

 

Bei unerwartetem Sonnenschein ging gestern der dritte Graz Airport Run erfolgreich über die Bühne. 800 Sportler:innen liefen für den guten Zweck!

„Das nochmalige Aufstocken der Startnummernanzahl hat gut funktioniert“, freuen sich Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, die beiden Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Mit Hilfe der Sponsoren konnten wir nicht nur ein ganz besonderes Laufereignis auf die Beine stellen, sondern auch das gesamte Startgeld von 20.000,- Euro direkt an die Spendenplattform Dank Dir weiterreichen.“

Die Spendenplattform Dank Dir unterstützt Kinder mit geistiger und/oder körperlicher Einschränkung mit dringend benötigten Therapien oder Heilbehelfen. Darüber hinaus hilft Dank Dir bei Sonderausgaben für Geräte, die der Inklusion dienen (Behinderten-Fahrräder u. ä.) oder auch bei Adaptierungen im Wohnbereich (www.dankdir.at).

Die vom persönlichen Laufeinsatz erschöpfte, aber glückliche Susanne Linsbichler, Vorständin Dank Dir: „Wir vom Verein „Dank Dir!“ bedanken uns bei den Organisator:innen des Airport Run und natürlich bei allen Teilnehmer:innen, die durch ihre heutigen Laufleistungen Kindern mit Behinderung in Österreich wichtige Therapien finanziert haben, damit auch diese Kinder eines Tages ein paar Schritte laufen können.“

Für die drei schnellsten Läufer:innen pro Kategorie gab es schöne Preise. Außerdem wurden unter allen Teilnehmer:innen ein Reisegutschein von ETI für einen einwöchigen AI-Urlaub inkl. Flug ab/an Graz im Hotel Siva Golden Bay in Hurghada von ETI, ein Reisegutschein über € 200,- von Gruber Reisen sowie ein Reisegutschein über € 150,- von Coral Travel verlost.

 

Beitragsbild: Newfish/CB Start

 

 

Bis zu 800 Läuferinnen und Läufer werden am Donnerstag, den 13. Juni die Laufschuhe schnüren, um mit ihrem sportlichen Engagement gemeinsam die karitative Plattform Dank Dir zu unterstützen.

„Aufgrund der großen Nachfrage haben wir uns gemeinsam mit dem Veranstalter HIKIMUIS dazu entschlossen, den Airport Run noch einmal um 100 Startplätze aufzustocken,“ erklären Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, die Geschäftsführer des Flughafen Graz. „So können sich noch mehr Läufer:innen über ihre Teilnahme an diesem in der Steiermark einzigartigen Lauf freuen und gleichzeitig die karitative Plattform Dank Dir, an die das gesamte Startgeld weitergereicht wird, unterstützen.“

Die Spendenplattform DANK DIR unterstützt Kinder mit geistiger und/oder körperlicher Einschränkung mit dringend benötigten Therapien oder Heilbehelfen. Darüber hinaus hilft DANK DIR bei Sonderausgaben für Geräte, die der Inklusion dienen (Behinderten-Fahrräder u.ä.) oder auch bei Adaptierungen im Wohnbereich.

Sportstadtrat Kurt Hohensinner: „Graz braucht mehr Bewegung. Als Sportressort ist es unsere zentrale Aufgabe attraktive sportliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um noch mehr Menschen zu einem aktiven, sportlichen und gesundheitsbewussten Lebensstil zu begeistern. Neben der Unterstützung von Infrastruktur und der Förderung von zahlreichen Sportvereinen, braucht es dazu vor allem auch Leuchtturmprojekte, die Menschen motivieren und mitreißen. Der 3. Graz Airport Run ist genau ein solcher Leuchtturm, bei dem wieder viele die Möglichkeit nutzen werden bei diesem besonderen Laufereignis mit einzigartigem Ambiente mit dabei zu sein.“

Veranstaltet wird der Graz Airport Run auch in diesem Jahr von der HIKIMUS Event & Werbeagentur, Medienpartner ist die Woche Steiermark.

PROGRAMM

13 bis 17.30 Uhr:        Check-in und Startnummernausgabe
ab 17 Uhr:                    Eintreffen der ersten Läufer:innen
18.30 Uhr:                   Gemeinsames Warm-Up
19.00 Uhr:                   Start 3. Graz Airport Run
19.20 Uhr:                   Eintreffen der ersten Läufer:innen im Ziel
20.15 Uhr:                   Zielschluss
20.30 Uhr:                  Siegerehrung
bis 22 Uhr:                  Musikalischer Ausklang

 

Die Rennstrecke geht über 5,8 km in unmittelbarer Nähe zu Piste und Rollwegen.

STARTGEBÜHR PRO PERSON bis 10.06.2024: € 25,-

Das Event ist auf 800 Startplätze limitiert, also rechtzeitig anmelden und Startplatz sichern.

DIE ANMELDUNG ÖFFNET AM 03.04.2023 UM 00:00 UHR

 

Foto: © Flughafen Graz/ Hinten v. li. n. re.: Achim Wippel (Hikimus / Veranstalter), Herbert Starchl und Laszlo Filep (airbp / Sponsor), Christoph Lamprecht (Woche / Medienpartner), Martyna Szyszka (TUI / Sponsor), Philipp Hadl (Granit / Sponsor), Wolfgang Graf (Gebrüder Weiss / Sponsor), Michael Gradischnig (Steiermärkische Sparkasse / Sponsor)
Tolle Neuigkeiten! Heinemann wird auch in Zukunft den Duty Free Shop am Flughafen Graz führen.

In einem europaweit bekannt gemachten, zweistufigen Bieterverfahren erhielt die Heinemann Austria GmbH den Zuschlag zum Betrieb eines Duty Free / Travel Value Konzeptes am Flughafen Graz. Die bald 20 Jahre währende Partnerschaft wird somit weitergeführt.

Roman Koch, Managing Director Heinemann Austria GmbH: „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere langjährige, vertrauensvolle Partnerschaft mit dem Flughafen Graz fortsetzen werden. Seit 2005 sind wir gemeinsam gewachsen und haben auch in herausfordernden Zeiten zusammengestanden. Auch in Zukunft werden wir den Passagier:innen am Flughafen Graz ein wertvoller Reisebegleiter sein und mit unserem Sortiment und unseren beeindruckenden Mitarbeiter:innen überzeugen.“

„Heinemann hat den Shop in den letzten 20 Jahren mit dem motivierten Team immer wieder mit viel Engagement weiterentwickelt“, informiert Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Ich freue mich daher sehr, dass wir diese Zusammenarbeit weiterführen können.“

Die Heinemann Austria GmbH führt den 420 m2 großen Duty Free Shop am Flughafen Graz seit 2005. Der Einbau des regionalen Bereichs „Steiermarkt“ ist auf viel Resonanz gestoßen, weshalb in Zukunft auf die Regionalität ein noch größerer Fokus gesetzt werden soll, damit Reisende am Flughafen Graz ein Stück Österreich bzw. Steiermark in ihr Zielland mitnehmen können.

Für Flugreisende innerhalb der EU wurde ein Pick-Up Service eingerichtet: Die Einkäufe werden bis zur Rückankunft in Graz am Flughafen verwahrt, müssen somit nicht die ganze Reise hindurch mitgenommen werden. Die Abholung erfolgt an der Kasse der APCOA im Parkhaus.

Wer nur wenig Zeit am Flughafen hat, aber etwas aus dem Shop auf die Reise mitnehmen möchte, der kann auf den Click & Collect Service zurückgreifen: Die Einkäufe können bis zu 12 Stunden vor dem Flug online vorbestellt und dann im Heinemann Shop am Flughafen abgeholt werden.

 

Beitragsbild: Flughafen Wien
In einer mitreißenden Bühnenshow aus Musik, Performance, Film und Theater illustrieren 14 herausragende Musikerinnen und Musiker aus 6 Ländern ihre Wege in das Musikland Österreich.

Menschliche Drahtseilakte, akrobatischen Lebenskunststücke, Zufälle und das globale Zusammenwirken dieser besonderen Lebensgeschichten werden durch die Sprache der Musik deutlich.

Freitag, 10. Mai 2024, 20 Uhr

Philipp Hochmair und die Elektrohand Gottes

„Der Hagestolz“
Adalbert Stifter, exemplarischer Autor des Biedermeier, für Generationen von Gymnasiasten vor allem Schöpfer beschaulicher Naturbeschreibungen mit sedativer Wirkung, ist in Wahrheit ein nervenaufreibender Erforscher menschlicher Seelenabgründe. Diesen Beweis tritt Philipp Hochmair mit der Erzählung „Der Hagestolz“ an.

Mit drei Musikern führt er durch eine klug gekürzte Fassung der Geschichte des jungen Victor, den sein Onkel auf einer einsamen Insel die härten des Lebens lehrt.

Der österreichische Ausnahmeschauspieler hat eine besondere Gabe, Weltliteratur zu vermitteln. Philipp Hochmair lässt hier Adalbert Stifter zum Thriller-Autor werden, da hätte wahrscheinlich selbst Alfred Hitchcock seine Freude.

Sonntag, 26. Mai 2024, 18 Uhr

Konzert: Ineo Quartet

Der Komponist Richard Dünser im Fokus

Ineo ist lateinisch für „eintreten, beginnen, aufblühen“, ebenso, wie das Ineo Quartet aus dem preisgekrönten Selini Quartet erblühte. Die beiden Geigerinnen Nadja und Ljuba Kalmykova, der Bratschist Yan Lok Hoi und der Cellist Constantin Siepermann treten in ganz Europa auf.

Anlässlich des 65. Geburtstags des renommierten und in der Südsteiermark beheimateten Komponisten Richard Dünser präsentiert das Quartett die Uraufführung seines 3. Streichquartetts „und stille, den Schatten gleich“ (Auftragswerk von Dr. Johann Maurer).

Am Programm stehen weiters Werke von Franz Schubert und Dimitri Schostakowitsch.

Mit anschließendem Künstlergespräch und der Präsentation des Buches “Komponist im Kontinuum: Richard Dünser – Ein österreichischer Komponist des 21. Jahrhunderts“ von Rainer Lepuschitz

Samstag, 8. Juni 2024

17:00 Uhr Literaturwanderung

20:00 Uhr Filmvorführung

Der Stille Ozean

Treffpunkt: ehemaliges Kaufhaus Lesky, Obergreith 110,
reine Gehzeit: 45 Minuten
Ausklang im Greith Haus
Dauer bis 2,5 Stunden

St. Ulrich in Greith ist ein malerischer Ort inmitten einer stillen Landschaft. Der im letzten Jahr verstorbene Schriftsteller Gerhard Roth sprach von einem „Stillen Ozean“. Die Literaturwanderung folgt den Spuren seines gleichnamigen Romanes, in dem er von Orten und Menschen aus der Umgebung erzählt. Dem Besucher öffnen sich Fenster zu Land und Leuten. Wenn die eine oder andere Ansicht bekannt vorkommt, so ist das keineswegs zufällig. Diese einmalige Landschaft war Inspiration für österreichisches Literaturschaffen und hat in sieben Filmen mehr als nur eine grüne Kulisse abgegeben.

Simon Hatzl wird an ausgewählten Plätzen aus dem Roman lesen, Jimi Lend fiungiert als Reiseleiter.  Die Wanderung endet bei einem Glas Schilcher beim ehemaligem Gasthaus Schmidt vulgo „Finsterl“

Samstag, 22. Juni 2024, 20 Uhr

Thomas Maurer

Zeitgenosse aus Leidenschaft

Man kann auf der Autobahn fahren und dabei die Klimaanlage auf Weissweintemperatur stellen. Man kann schweißüberströmt auf dem Hometrainer sitzen und dabei nirgendwo hinkommen.

Oder für die Freiheit demonstrieren, sich eine infektiöse Lungenerkrankung einzufangen. Oder kühl distanziert der Zeitung entnehmen, welcher unseligen Weltgegend gerade „Hilfe vor Ort“ in Aussicht gestellt wird und wer gerade wieder „Klimahysterie“ gesagt hat.

Oder einfach sitzen und schauen: An der Zeitgenossenschaft führt kein Weg vorbei.

Sachen, an denen man eh nicht vorbeikommt, sollte man mit Leidenschaft erledigen, ist Thomas Maurer überzeugt. Dann ist es weniger fad.

Bis 28. Juli 2024

Ausstellung bis 28. Juli 2024

studio ASYNCHROME – Body Works

studio ASYNCHROME stellen in ihrem neuen Zyklus Body Works Fragen nach dem Menschen in einer sozialen Wirklichkeit und somit in einer gemeinsamen Zukunft. Inspiriert von der Soziologie des Körpers erwachsen Zeichnungen performativer Natur. Die körperliche Suche nach Balance und Stabilität friert für einen kurzen Moment ein.

Öffnungszeiten:
Bis Ende Juni immer donnerstags,
an Veranstaltungstagen ab 16 Uhr
und jederzeit gegen telefonische Voranmeldung unter 03465 20200

Im Juli am Samstag und Sonntag jeweils 12 – 18 Uhr.

Gastveranstaltungen im Greith Haus:

Samstag, 13. April 2024, 19.30 Uhr

Frühjahrskonzert

Berg und Hüttenkapelle St. Martin im Sulmtal

 

Samstag, 20. April 2024, 20 Uhr

Frühlingsreigen

Trachtenmusikverein St. Ulrich

 

Freitag, 3. Mai 2024, 19:30 Uhr

Lehrer*innen Konzert der Erzherzog Johann Musikschule Wies
Die Musikschule feiert 2024 ihr 50-jähriges Bestehen mit einem Festkonzert.

 

16.Mai 2024, 19.30 Uhr   

“The stage is yours” ABBA-Musical

70 Schülerinnen und Schüler des BORG Deutschlandsberg auf der Bühne

 

Sonntag, 19. Mai 2024, 14 Uhr

Im Rahmen des Laubdorffestes

Der Kasperl kommt ins Greith Haus!

Für Kinder ab 2 Jahren

 

Freitag, 24. Mai 2024, 19.30 Uhr

Chorkonzert anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Chorgemeinschaft St. Martin im Sulmtal

 

Beitragsbild:  Peter Purgar