Mehr als 30 Destinationen in 13 Ländern – so viele Ziele erreicht man über den Flughafen Graz. Den Sommer freut’s und uns auch.

Die überraschende Vielfalt zwischen Bergen und Meer scheint einfach in Griechenland zu Hause zu sein. Das wohl beliebteste Sommerziel kann auch 2024 von Graz aus fest ins Visier genommen werden. Mit Eurowings geht es direkt auf die ­Dodekanes-Insel Karpathos, die vom 21. Mai bis 24. ­September dienstags angeflogen wird. Auch Paros steht zwischen 25. Mai und 28. ­September wöchentlich am Flugplan. Die hellenische Destinationsliste kennt kein Ende: Skiathos, Heraklion, ­Korfu, Kos, ­Rhodos. Man könnte meinen, die Griechenland-Urlaubsjunkies hätten langsam mal genug. Doch der Sommerflugplan des Flughafen Graz setzt noch ein feines Ziel obendrauf: Kefalonia, die griechische Meeresschildkröteninsel! Ein Pano­rama wie eine Kitschromanvorlage mit weißen Stränden und türkisblau leuchtendem Wasser, eingebettet in steil abfallende Felswände. Der Sommer hat bekanntlich viele Gesichter und noch mehr Reiseziele. Ebenfalls immer hoch im Kurs: Antalya in der Türkei, die kroatische Insel Brač, Calvi auf Korsika, das ägyptische Hurghada, Larnaca auf Zypern sowie Mallorca. Auf die Baleareninsel geht es sogar bis zu vier Mal pro Woche.

Auch unter den Einzelflügen und Kurz­strecken gibt es 2024 neue Sehnsuchtsorte, die von Graz aus angesteuert werden: Kopenhagen, Bordeaux und Ibiza. Wer nicht mehr bis zur Haupturlaubssaison warten will oder muss, der freut sich womöglich über die Möglichkeit, für verlängerte Wochenenden etwa zu Christi Himmelfahrt, Pfingsten oder Fronleichnam im montenegrinischen Tivat zu ­landen.
Der Ausblick auf Auszeiten in der Ferne begünstigt bekanntlich innere Luftsprünge und so kommen dank des Sommerflugplans des Flughafen Graz 2024 die Ziele Teneriffa, ­Funchal auf Madeira, Las Palmas auf Gran ­Canaria, Paphos auf Zypern und die portugiesische Hauptstadt Lissabon sowie das ­dänische Sonderburg ebenso nicht zu kurz.

Sommerflugplan 2024

Gleich vier große Umsteigeflughäfen mit hoher Frequenz sind im Programm. Der Flughafen Graz verbindet die Welt via Wien, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Zürich.

 Von Tina Veit-Fuchs

Beitragsbild: Alexander Ozerov/Adobe Stock
Dass sich eine Metropole wie Berlin nicht an einem Wochenende erkunden lässt, ist klar. Am besten fährt, wer sich einen bunten Mix aus klassischen Must-sees und neuen Hotspots einverleibt.

In Berlin könnte man vermutlich Monate verbringen, ohne sich auch nur eine Sekunde zu langweilen. Nicht umsonst gilt Deutschlands Metropole als Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten. Rund 3,7 Millionen Einwohner zählt ­Berlin derzeit – in den nächsten Jahren kommen Prognosen zufolge noch einmal 400.000 dazu.

Berlin Strandbar an der Spree

Für sein reges Nightlife ist Berlin auf der ganzen Welt bekannt. Wer hier, statt schlafen zu gehen, nonstop Party machen will, findet immer einen offenen Klub. Im Sommer wird auch gerne im Freien und auf Partybooten auf der Spree gefeiert. (Foto: JFL Photography/stock.adaobe.com)

Kein Wunder, dass eine Stadt dieses Ausmaßes auch ein unendliches Angebot an Kunst und Kultur, Gastronomie, Nightlife, Shopping und Ausflugszielen offenbart. Das sich natürlich in den warmen Monaten am besten ausschöpfen lässt! Daneben spricht aber auch die leichte Erreichbarkeit Berlins für sich: So kann man etwa von Graz aus bis Ende Oktober ganze fünf Mal pro Woche in den Berlin-Flieger springen. Alternativ bietet sich der Nachtzug Graz–Berlin an – abends einsteigen, morgens entspannt aufwachen und dann schnurstracks eintauchen ins Lebensgefühl einer Stadt, die nicht nur niemals schläft, sondern über mehr Dönerläden (1.600!) als Istanbul und mehr Brücken als Venedig verfügt, als einzige Stadt der Welt drei bespielbare Opernhäuser beherbergt und ihrer zahlreichen klassizistischen Bauwerke wegen auch den Titel „Spree-Athen“ trägt.

„Janz Berlin is eene Wolke“, sagt man hier gerne, wenn alles läuft und man einen rundum tollen Tag erlebt. Die größte Frage als Nicht-Berliner ist dabei oft: Hier gibt es so viel Sehens-, Schmeckens- und Erlebenswertes – was davon packe ich in meinen Tag, und vor allem wie viel davon? Je nachdem, wie oft man die deutsche Hauptstadt schon besucht hat, wandern unterschiedliche Punkte auf die To-see-List. So kommt der Berlin-Newbie um klassische Sehenswürdigkeiten wie Fernsehturm, Regierungsviertel und Reichstag, Berliner Mauer inklusive East Side Gallery, Mauerpark und Checkpoint Charlie wohl kaum herum. Wer das Basisprogramm möglichst effizient und unkompliziert abhaken möchte, bucht am besten eine Tour, entweder klassisch mit dem Bus oder entspannt schippernd auf der Spree. Ergänzend – oder wenn man die Sightseeing-Hotspots bereits abgeklappert hat – bietet sich eine der zahlreichen Themen- und Erlebnistouren an, bei denen so ziemlich für jeden Geschmack etwas dabei ist, von der Stadtrundfahrt in der Trabi-­Limousine über geführte Fahrradtouren (Street-Art, Nachtfahrt u. v. m.), diverse Galerien- und Geschichtsführungen bis hin zur mystischen Stadttour, bei der Legenden, geheime Codes und Symbole Berlins unter die Lupe genommen werden.

Must-see-Museen

Bei mehr als 175 Museen hat man in Berlin schon mal die Qual der Wahl. Zu den Basics – sprich, die Ausstellungen, die man zumindest einmal besucht haben sollte – zählen die fünf Museen auf der Museumsinsel inklusive der 3.000 Jahre alten Büste der Nofretete. Mit auf die Liste der Klassiker sollten auch das Museum für Naturkunde, die alte Nationalgalerie, das Alte und Neue Museum, das Deutsche Historische Museum sowie das DDR-­Museum.

Da in Berlin nicht nur die ganze Stadt, sondern natürlich auch die Museumswelt ständig in Bewegung ist, kommen auch jene, die schon (fast) alles gesehen haben, stets auf ihre Kosten. Zum Beispiel im Humboldt Forum im Berliner Schloss gleich gegenüber der Museumsinsel: ein Universalmuseum, das neben diversen Sammlungen auch das Humboldt Labor umfasst, in dem interaktive Ausstellungen zu naturwissenschaftlichen Themen stattfinden.
Neu und vor allem für Kunstfans immer einen Abstecher wert ist auch DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam, wo in einem ehemaligen DDR-Terrassenrestaurant aus den 70ern nun sowohl Kunst aus DDR-Zeiten als auch zeitgenössische Werke zur Schau stehen. Im Sommer 2023 öffnet auch das beliebte Medizinhistorische Museum der Charité wieder seine Pforten.

Wo Berlin durch den Magen geht

Ein guter Tag beginnt mit einem guten Frühstück, sagt man. Im frank Café am Pfefferberg bleibt man jedoch nicht nur wegen sündhaft guter und schöner Croissants und Co. gerne länger sitzen. Besonders bei warmem Wetter wirkt der neue Foodie-Hotspot am Prenzlauer Berg mit seiner riesigen Terrasse, den charmanten Vintage-Möbeln und viel Grün wie eine Wellness-Oase mitten im Großstadtdschungel. Ein relativ neuer Highend-Laden, der Ausgefallenes wie Tonkabohnen-Pancakes serviert, ist das Frühstück 3000 in Schöneberg. Selbstverständlich findet man in der Hipster-Metropole auch Cafés, die auf traditionelles Frühstück setzen – zum Beispiel das Bleibtreu in der Nähe des Kurfürstendamms.

Wer gerne diniert, wo sich Promis und Szene versammeln, sollte sich folgende Adressen notieren: NENI im Dachgeschoss des 25 hours hotel bikini berlin punktet neben exzellenter israelisch-orientalischer Küche (die kennen wir von NENI in Wien) mit einem spektakulären Panorama über die City West und den Zoologischen Garten. Ebenso das Panama im Bezirk Schöneberg, optisch inspiriert vom Janosch-Kinderbuch-Klassiker „Oh, wie schön ist Panama“. Serviert werden Food-Kreationen, die die Geschmacksknospen zum Jubeln bringen – vom Limonenseitling mit Zimt bis hin zu Schweinebäckchen mit Rhabarber. Amerikanisch-japanische Fusionsküche, kombiniert mit Brooklyn-Charme findet man im House of Small Wonder in Berlin-Mitte. Tipp: der „All Day Brunch“, der neben süßen Frühstücksklassikern auch Herzhaftes wie ein japanisches Frühstück mit Onigiri und Miso-Suppe umfasst.

Currywurst-Patriotismus

High-End-Food hin oder her – geht es um Berlin, darf ein Gericht natürlich nicht ausgeklammert werden: die gute alte Currywurst. Nicht, dass die Berliner sie ständig essen würden – heilig ist sie ihnen dennoch, immerhin gilt sie als kulinarisches Wahrzeichen der Stadt. Wer in Berlin behauptet, er hätte schon woanders bessere Currywurst gegessen, begibt sich auf dünnes Eis. Immerhin wird die echte Berliner Currywurst sogar nach eigenem Rezept hergestellt – seit einer Vorgabe der Landesbehörde im Jahr 1967 darf die Basis ausschließlich aus feinen, ungepökelten Bratwürsten in hoher Qualität bestehen. Kein Wunder, dass der Currywurst-Patriotismus der Hauptstädter derart kompromisslos ist. Weshalb man ihnen hinsichtlich der Top-Adressen vollstes Vertrauen schenken kann: Nummer eins in Kreuzberg ist Curry36, wo es nicht nur schnell geht, sondern nebst der perfekten Wurst mit Sauce auch noch exzellente Pommes auf der Pappe landen.
Am Prenzlauer Berg wiederum wandern bei Konnopke’s Imbiss seit 1930 Currywürste
über die Theke – ein Laden, der neben Top-Qualität auch mit urigem Berliner Charme punktet und nicht zuletzt deshalb sowohl Einheimische als auch Touristen anlockt. Als beste Currybude Westberlins (und die mit der höchsten Promidichte) gilt Bier’s Kudamm 195 in Charlottenburg. Hier wird – zum Unmut vieler Currywurst-Patrioten – sogar Champagner ausgeschenkt.

Wer mit Streetfood liebäugelt, sollte sich den Preußenpark nicht entgehen lassen, eine der grünen Oasen Berlins und Lieblingsausflugsziel vieler Einheimischer. Mittlerweile als Thaiwiese bekannt, findet man hier wochenends den größten Thai-Streetfood-Markt Deutschlands. Hier kostet man sich durch aromatisch-scharfe Kreationen aus 60 verschiedenen, kleinen Outdoor-Küchen, um sich nachher auf der Liegewiese des Parks ein Verdauungsschläfchen zu gönnen oder einfach nur das bunte Treiben rundum zu genießen. Decke und kühle Drinks nicht vergessen!

Tick, tack: Die 24 Segmente der Urania-Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz stehen für die Zeitzonen der Erde. Bereits seit ihrer Installation 1969 fungiert sie als beliebter Treffpunkt für Berliner und Touristen. (Foto: Peter Jesche/adobe.stock.com)

Ein Feuerwerk an Festivals

Gerade in den Frühlings- und Sommermonaten bietet es sich an, seinen Berlin-Trip gleich mit einem Festival zu kombinieren. Definitiv sehenswert: der Karneval der Kulturen, ein viertägiges Straßenfest am Pfingstwochenende (26. bis 29. Mai), an dem 5.000 Akteure aus aller Welt die Hauptstadt noch bunter machen.
Kunstliebhaber legen ihre Berlinreise am besten in die Zeit vom 13. bis 17. September – die Berlin Art Week gilt nicht umsonst als absoluter Höhepunkt des Berliner Kunstjahres. Zum leuchtenden Augenschmaus wird die deutsche Hauptstadt schließlich im Oktober (6. bis 15.), wenn beim Festival of Lights zahlreiche Wahrzeichen, Plätze und historische Orte bunt beleuchtet und Lichtkunst-Projektionen musikalisch untermalt werden. Eines der bekanntesten Festivals Berlins, das 2023 bereits zum 19. Mal über die Bühne geht und traditionell unter der Schirmherrschaft der regierenden Bürgermeisterin steht.

 

von Anja Fuchs

Beitragsbild: Bartolomiej Pietrzyk/Shutterstock
In nur 75 Minuten nach Berlin – ab 29. März 2023 bietet Eurowings den Direktflug vom Flughafen Graz Feldkirchen in die deutsche Bundeshauptstadt an.

Ob Brandenburger Tor, der Reichstag, oder der Berliner Fernsehturm, Berlin hat alles, was das Touristenherz begehren könnte. Auch für Partytiger ist die Metropole ein Must-See und für Privatreisende ein attraktives Städteziel. Die neue Direktfluganbindung bietet Vorteile für die steirische Industrie und Wirtschaft, für die Berlin eine wichtige Destination ist. Auch umgekehrt verspricht die Direktverbindung einen Anstieg an Tourist:innen und Geschäftsleuten, die aus Berlin/Brandenburg in die Steiermark gelockt werden.

Foto: frankpeters von canva

Wann wird geflogen?

Jeweils Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag sowie ab Anfang Mai auch Donnerstag besteht die Möglichkeit in 1 Stunde und 15 Minuten von Graz nach Berlin zu fliegen. Flugtickets sind im BASIC-Tarif ab 39.99 € oneway verfügbar.

www.flughafen-graz.at
www.eurowings.com

Pack die Badehose ein, etwas Entdeckergeist und Kleingeld dazu – und ab nach Berlin. Deutschlands Metropole zeigt sich im Sommer von ihrer charmantesten Seite. Echt knorke, was da abgeht.

Man könnte fast denken, die Berliner Wohnungen stünden während des Sommers alle leer. Der immense Trubel in den Straßen, Gastgärten und Cafés mutet fast südländisch an – ist aber trotzdem anders. Mitreißend in jedem Fall, und sehenswert. Das Argument „Aber im Sommer ist es doch viel zu heiß für einen Städtetrip – da mach ich doch lieber Badeurlaub“ gilt nicht. Deutschlands Hauptstadt ist ein Paradies für Wasserratten. Ohne Schmäh.

Stadt, Strand, Fluss

Sieben Prozent von Berlins Fläche sind nass. Die Spree windet sich 46 Kilometer lang durch die Stadt. In den Strandbars und Wasserlounges an den Ufern der Flüsse warten Liegestühle auf Chillwillige und kühle Cocktails aufs Ausgeschlürftwerden. Sightseeing geht auch ganz entspannt vom Wasser aus – auf dem Ausflugsschiff, vorbei am Präsidentenschloss, dem Kanzleramt, dem Brecht-
Ensemble, dem deutschen Theater. Viel Wasser bedeutet auch viele Brücken: Rund 1.700 davon gibt es in Berlin, einige davon lernt man bei einer romantischen „Brückenfahrt“ kennen. Wem das alles zu wenig abenteuerlich ist, der geht eben auf Segeltörn, etwa am Wannsee. Oder man holt sich, etwas außerhalb des Stadtkerns, das kindliche Sommerurlaubsfeeling mit Strandtuch und Kühltasche am Seeufer zurück. Am Grunewaldsee oder Schlachtensee, wo die Zeit komplett stehen geblieben zu sein scheint.

 

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Im outdoor-affinen Berlin spielt sich im Sommer alles draußen ab: plaudern, feiern, Spaß haben in bekannten Stadtteilen wie Prenzlauer Berg (li.) oder mit Panoramablick vom Hausdach (re.) (Foto: iStock/Holger Mette / iStock/lechatnoir)

 

Auf dem Drahtesel

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Auch monumentale Kunst findet man in Berlins Wasserwelt: Seit 1999 schmücken die „Molecule Men” die Spree nahe der Oberbaumbrücke – und halten Wind und Wetter stand. (Foto: iStock/lechatnoir)

„Back to the roots“ ist ein Motto, das man auch in Sachen Mobilität leben kann. Mit dem Fahrrad erkundet, entschleunigt sich die pulsierende Hauptstadt auf angenehme Art und Weise. Das Auge nimmt mehr Eindrücke auf, Details wie Geräusche oder Gerüche werden intensiver wahrgenommen. So kann es passieren, dass einen der wilde Duftmix der Streetfood-Markets schon einmal zum Boxenstopp zwingt, man im Künstlerviertel die verzierten Hausmauern bestaunen­ muss oder man sein Fahrrad abstellt, um bei einem der Sommerfestivals mitzutanzen – wo man dann schließlich hängen bleibt. Kann passieren. Aber keine Sorge – wer’s organisierter mag, besorgt sich eine Karte mit Tourenplan, etwa durch Berlins Kieze oder bucht gleich eine geführte Tour.
Tja, berlinophil zu werden, ist nicht schwer – und dabei spielt es gar keine Rolle, ob man nun Sightseer, Gourmet, Kunstfreund, Abenteurer oder Familienbande ist. Die Vielfalt der deutschen Hauptstadt kennt auch keine Altersbeschränkung, weder nach unten noch nach oben. Bad News: Berlin-Trips haben einen Nachteil. Es gibt so vieles zu entdecken, dass man am liebsten alles auf einmal machen möchte – die Zeit dafür reicht aber meist nicht aus. Good News: Berlin ist nicht aus der Welt, die Flugverbindungen aus Österreich sind top. Wiederkommen ist also Ehrensache – dit is jebongt!

ANJA FUCHS

Berlin-Infos

www.visitberlin.de
www.berlin.de/tourismus

 

Beitragsbild: (c) iStock/Holger Mette
Tägliche Flugverbindungen von Graz nach Istanbul mit Turkish Airlines, noch bessere Anbindung an Berlin und schon fast klassische Highlights wie Nonstop-Flüge nach Mallorca, Ibiza, Rom, Paris und Co. lassen Reiseherzen höherschlagen.
Istanbul, Turkish Airlines, Graz. Flughafen

Nach knapp einem Jahr der Aufnahme der Direktverbindung Graz–Istanbul stockt Turkish Airlines die Verbindung von vier auf sieben Flüge wöchentlich auf. (Foto: istock/ragnar)

Wenn man es mit Lenny Kravitz halten möchte, um davonzufliegen, wohin einen die Flügel tragen, dann ist der Grazer Flughafen definitiv ein guter Ausgangspunkt dafür. Schließlich erfolgt knapp ein Jahr nach dem Start der Flüge zwischen Istanbul und Graz bereits eine Aufstockung von vier auf sieben Flüge wöchentlich.
Istanbul, die Stadt am Bosporus, ist für sich schon eine faszinierende Destination, an der Wegscheide zwischen Orient und Okzident, aber auch wichtiger Hub, sprich Umsteigeflughafen zu vielen weiteren Destinationen in Asien und Afrika. Das ist nicht nur wichtig und schön für Urlauber und Geschäftsreisende, die von Graz aus in die Welt reisen. Auch für Graz als Kongressstadt und wichtiger Wirtschaftsstandort bringt das eine Menge Vorteile.

Täglich nach Istanbul, Mallorca oder Berlin

„Eine tägliche Verbindung zum großen Umsteigeflughafen Istanbul ist ein wichtiger Schritt für die Internationalisierung von Tourismus und Wirtschaft und das nicht nur für der Steiermark sondern für das gesamte Einzugsgebiet des Flughafen Graz“, sind sich DI Wolfgang Malik, Vorstandsvorsitzender der Holding Graz und Mag. Gerhard Widmann, Geschäftsführer des Flughafen Graz, einig. Rund 280 Umsteigeverbindungen weltweit von Turkish Airlines können jetzt also noch besser genutzt werden. Doch auch in Europa verbleibenden Sonnenanbetern zaubert der Sommerflugplan des Grazer Flughafens ein Lächeln ins Gesicht: Nonstop auf die Baleareninsel Mallorca oder jeden Montag direkt auf die Blumeninsel Madeira? Kein Problem. Einfach einchecken und losfliegen. Oder darf es vielleicht doch ein Kurztrip ins hippe Berlin sein? Die nächste gute Idee, für die bestimmt auch Lenny Kravitz sofort Feuer und Flamme wäre. Denn ab 13. April übernachtet eine Maschine von airberlin am Grazer Flughafen. Bedeutet für den Flugverkehr, dass via Berlin alleine mit dem Frühflug von Graz aus bis zu 30 Anschlussflüge zur Verfügung stehen. Mit nur einem Stopp nach Chicago, New York und Abu Dhabi – all das ist also schon längst erfreuliche Realität. Oder kurz mal auf ein Käffchen nach Berlin-Kreuzberg. Auch das ist kein Problem mehr. Nur die Qual der Wahl zwischen all den attraktiven Zielen ist es, die den von Graz aus Reisenden dann immer noch bleibt.

NINA WESSELY

Flughafen Graz

www.flughafen-graz.at

Beitragsbild: (c) Foto: iStock/7000